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Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

Alle Personen, die dem gewerblichen Güterkraft und Personenverkehr auf öffentlichen Straßen nachkommen, müssen eine Fahrerlaubnis der Klasse D1, D1E, DE, CE, C1E oder C1 vorweisen können. Alle Personen, welche den Führerschein nach dem 10. September 2008 (Personenkraftverkehr) bzw. dem 10.September 2009 (Güterkraftverkehr) gemacht haben, müssen eine Grundqualifikation vorweisen können. Die Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation muss bei der Industrie- und Handelskammer beantragt und abgelegt werden. Die Einzelheiten zur Grundqualifikation und der Fähigkeit des Führens von einem Berufskraftfahrzeugs wird im Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz geregelt.

Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz - Europäische Vorgaben prägen die Richtlinien

Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz ist heute vor allem durch europäische Vorgaben geregelt. Ergänzend zum Gesetz tritt die Berufskraftfahrer Qualifikations Verordnung in Kraft. In dieser werden alle Einzelheiten geregelt, die mit der Ausbildung und den Inhalten in Verbindung stehen. Das Ziel der Berufsfahrer Qualifikationsverordnung, BKrFQV ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und nachhaltig die Umwelt zu schützen.

Verstöße gegen die BKrFQG werden durch den §9 des Bundesamt für Güterverkehr und die damit verbundene Verwaltungsbehörde geahndet. Kontrollen, die durch das Bundesamt für Güterverkehr vorgenommen werden, zählen ebenso zum Tätigkeitsbereich, wie das Ahnden von Verstößen, die im Unternehmen mit festem Sitz im Ausland begangen worden sind. Wer sich für eine frühzeitige, freiwillige Ausbildung nach dem BKrFQG entscheidet, der sollte unbedingt berücksichtigen, das neben der Verkehrssicherheit die Konzentration von Weiterbildungserfordernissen umgangen werden kann. Alle Fahrer, die eine Erlaubnis der Klassen D1, D1E, D, DE, C1, C1E, C, CE besitzen und diese vor dem 10. September 2008 bzw. 10. September 2009 erteilt erworben haben, unterliegen keiner Qualifikationspflicht. Entsprechende Personen unterliegen nur einer Pflicht zur Weiterbildung, die nach dem §5 des BKrFQG erreicht werden kann. Die erste Weiterbildung muss dazu spätestens zu den entsprechenden Stichtagen vorgelegt werden können. Eine Weiterbildung muss nach dem Berufskraftfahrer Qualifikations Gesetz alle fünf Jahre wiederholt werden. Fahrerlaubnisinhaber, die keine Grundqualifikation absolviert haben, müssen den ersten Weiterbildungsnachweis bis zum 10.Septemeber 2015 oder dem 10.September 2016 erbracht haben. Voraussetzung ist hier natürlich, dass die aktuelle Fahrerlaubnis in dem erwähnten Zeitraum endet.

BKrQFG einige Neuerungen - Berufskraftfahrer sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein

LKW-Fahren bedeutet hohe Verantwortung, nicht nur deshalb sind die Anforderungen im Berufskraftfahrer Qualifikations Gesetz klar definiert. Als Berufskraftfahrer wird ein schweres Fahrzeug und eine wertvolle Ladung zu gleich gesteuert. Damit das gewerbliche Fahren nicht zum Problem wird, sieht das BKrQFG eine regelmäßige Weiterbildung vor. Wer nach dem 10.September 2009 einen Führerschein der Klasse C1 und C erworben hat, der muss nach dem BKrFQG eine zusätzliche berufliche Grundqualifikation hinzu erwerben, nur in einigen Ausnahmefällen wird auf die Grundqualifikation verzichtet.

Der Erwerb der Grundqualifikation nach dem BKrFQG - Drei Möglichkeiten vorgesehen

Eine Berufsausbildung zum "Berufskraftfahrer" oder "Fachkraft im Fahrbetrieb" kann dazu beitragen, dass die Voraussetzungen des Berufskraftfahrer Qualifikationsgesetz erfüllt werden. Mit einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf mit einem gleichwertigen Abschluss ist dies ebenfalls möglich. Für Die Grundqualifikation beim Berufskraftfahrer Qualifikations Gesetz besteht in diesen Fällen keine Ausbildungspflicht, zwei umfangreiche Prüfungen von 240 Minuten Theorie und 210 Minuten Praxis sind dennoch notwendig.

Eine beschleunigte Grundqualifikation stellt eine umfangreiche Ausbildung da, bei der in 140 Stunden a 60 Minuten das notwendige Wissen erlernt wird. Eine knappe theoretische Prüfung rundet die beschleunigte Grundqualifikation ab. Für die Prüfung bei der beschleunigten Grundqualifikation ist die Industrie und Handelskammer verantwortlich.

Die Weiterbildung im Rahmen des BKrFQG sieht eine Weiterbildung von 35 Stunden a 60 Minuten innerhalb von 5 Jahren vor, eine Wiederholung der Prüfung ist alle fünf Jahre abzulegen.

- BKrFQG PDF